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06.04.2021

Außenstelle des Impfzentrums nimmt Arbeit auf, Landrat auf Stippvisite vor Ort

Am Ostermontag nahm die Außenstelle des Nabburger Impfzentrums in der Stadthalle Maxhütte-Haidhof offiziell seine Tätigkeit auf. Der Schwandorfer Landrat Thomas Ebeling und Maxhütte-Haidhofs Bürgermeister Rudolf Seidl waren nachmittags zugegen, um sich einen Überblick über die Arbeit des Impfteams zu machen. Der ärztliche Leiter Dr. Moritz Maenner und Manuel Lischka vom Landratsamt erläuterten die genauen Abläufe in der Stadthalle.

Alles ist akribisch geplant, so wie man es auch aus Nabburg kennt, erläutert der medizinische Verantwortliche von der B-A-D GmbH.

In der neuen Außenstelle können täglich bis zu 300 Personen gegen das COVID-19-Virus geschützt werden. Landrat Ebeling lobte das Team um Dr. Maenner, welches über die Osterfeiertage zahlreiche Überstunden leistete, um einen reibungslosen Start zu garantieren. Innerhalb kürzester Zeit waren alle Termine ausgebucht. „Im Landratsamt spielte man schon lange mit dem Gedanken eine dezentrale Impfmöglichkeit im Landkreis zu schaffen. Allerdings fehlte bislang der Impfstoff, um dieses Vorhaben zu realisieren“, so Landrat Ebeling. Jedoch nehmen seit Anfang des Monats die Impfstofflieferungen zu, wodurch die Kapazitäten des Nabburger Impfzentrums nicht mehr ausreichen, um die gesamten Liefermengen an die Bevölkerung abzugeben.

Von der neuen Außenstelle des Impfzentrums profitieren alle Bewohner des Städtedreiecks, welche ab sofort automatisch vom bayernweiten Onlineportal zur Impfung nach Maxhütte -Haidhof verwiesen werden. Der Landrat dankte dem Hausherrn, Bürgermeister Rudolf Seidl für die kollegiale Unterstützung. Dieser Dank galt nicht nur dem Bürgermeister und dem Stadtrat von Maxhütte-Haidhof, sondern der gesamten Stadtverwaltung und dem Team um Hallenwart Harald Griesbeck, welche sich unkompliziert und tatkräftig in die Vorbereitungen einbrachten. Rudolf Seidl war sichtlich froh und stolz über dieses Lob seitens des Landrats. „Wir helfen, wo wir können. Noch dazu, wenn das gesamte Städtedreieck davon profitieren kann.“

Die guten Nachrichten rissen an diesem Nachmittag nicht ab. Manuel Lischka berichtete, dass vergangene Woche die Impfung der Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen sowie aller impfbereiten Beschäftigten an Kindergärten im Landkreis abgeschlossen werden konnte. Die eingesetzten mobilen Impfteams leisteten in den letzten 18 Tagen wirklich hervorragende Arbeit bei der Impfung der rund 1.800 Personen aus mehr als 150 verschiedenen Einrichtungen. Bereits morgen werden bis zu sechs mobile Teams eingesetzt, um die in Präsenz unterrichtenden Lehrkräfte der beruflichen und weiterführenden Schulen zu impfen. Möglich macht die Impfung dieser Berufsgruppe eine Sonderregelung der Corona-Impfverordnung in Regionen, die als Hochinzidenzgebiete gelten. Landrat Ebeling und die Verantwortlichen sahen die Immunisierung der Lehrkräfte als wichtigen Faktor zur Eindämmung der Pandemie. 

Nachdem am vergangenen Wochenende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn angekündigt hat, dass aufgrund des stark verringerten Übertragungsrisikos durch bereits Geimpfte, diese Personengruppe schon bald mit Lockerungen rechnen darf, gewinnt die Immunisierung durch die Schutzimpfung zusätzlich an Aufmerksamkeit. Demnach ist die Impfung ein wesentlicher Bestandteil der Öffnungsstrategie der Bundesregierung.


Quelle: Landratsamt Schwandorf